Wir wollen unseren Teil zum Klimaschutz beitragen

Ursula Simacek/Simacek Group



Ursula Simacek über gesellschaftliche Verantwortung


KR Mag.a Ursula Simacek, CEO SIMACEK Facility Management Group               Foto: Aquila

Die SIMACEK Gruppe hat sich zu einem CSR (Corporate Social Responsibility)-Vorbildunternehmen entwickelt. Bei der vielfältigen Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung spielt bei SIMACEK auch Klimaschutz eine wichtige Rolle.

Sie bekennen sich dazu, bis 2030 Ihre Treibhausgas-Emissionen im Bereich "Mobilität bis 3,5 t" um 50 % zu reduzieren. Was motiviert Sie?

Wir bei Simacek wünschen uns nicht nur Klimaschutz, sondern wir wollen auch aktiv handeln und das funktioniert nur wenn man Teil einer globalen Partnerschaft ist. Daher begrüßen wir Initiativen wie "Let´s go for Zero" sehr und wollen auch unseren Anteil dazu beitragen.

Einen Klimawandel mit katastrophalen Auswirkungen zu verhindern gilt als eine der größten Herausforderungen unserer Zeit und unserer Generation. Wir bei Simacek sind uns dieser Verantwortung bewusst und wissen, dass jeder zum Klimaschutz beitragen kann und soll. Hier ist uns als Leitbetrieb auch die Vorbildwirkung sehr wichtig, damit auch künftige Generationen, sprich unsere Kinder, in einer sauberen und funktionierenden Welt aufwachsen und leben können.

Welche Maßnahmen sind konkret geplant und mit welchen Herausforderungen rechnen Sie?

Zu den Hauptansätzen des Klimaschutzes gehört die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen, die in der Wirtschaft, im Verkehr und in Privathaushalten freigesetzt werden. Nicht nur, dass beim Einsatz unserer Reinigungsmittel auf Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit geachtet wird, wollen wir auch im Bereich Mobilität einen Schwerpunkt setzen.

Maßnahmen, die wir intern bereits konkret angesprochen haben und deren Planung für eine effiziente Umsetzung vorbereiten, betreffen den Umstieg auf Elektromobilität und wird vor allem bei der kontinuierlichen Erneuerung des Fuhrparkes ein gewichtiges Kriterium sein.

Des Weitern wollen wir die Zusammenarbeit mit den öffentlichen Verkehrsbetrieben in Form des Jobtickets intensivieren (zur Verfügung stellen von Monats- und Jahreskarten). Der Startschuss zu einer weiteren internen Initiative "Mit dem Rad zur Arbeit" bzw. das Fördern von Home-Office wären weitere Möglichkeiten, um unsere freiwilligen Ziele zu erreichen. Dank der Umsetzung der neuesten Software für eine effizientere Personaleinsatzplanung haben wir bereits einen wichtigen Schritt zur Reduzierung der Mobilität getätigt, welche die objektbetreuenden MitarbeiterInnen und ihre Wohnorte mit möglichst kurzen Wegen plant.

Da bei Simacek der Umweltgedanke schon lange gefördert wird, ist auch das Bewusstsein der Belegschaft bereits auf einem sehr hohen Level. Daher sehen und rechnen wir mit einer breiten Unterstützung bei den bereits getätigten und den noch umzusetzenden Maßnahmen.

Sie engagieren sich nicht nur beim Thema Klimawandel-Stopp, sondern haben auch für andere dringende Probleme vorbildhafte Lösungen gefunden.

Neben der ökologischen Verantwortung nehmen wir auch unsere gesellschaftliche Verantwortung wahr und unsere Mitarbeiter*innen bei Simacek stehen hierbei an erster Stelle. Die Schaffung eines alter(n)sgerechten Arbeitsumfeldes wurde bereits mit dem Nestorgold ausgezeichnet. Wir sind dem UN Global Compact beigetreten, um Themen wie Arbeitsnormen, Menschenrechte, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung zu unterstützen. Auch das Fördern von Diversität und Integration unterstützen wir mit einem vielfältigen Angebot an freiwilligen Bildungs-, Gesundheits- und sozialen Angeboten. Soziale Innovationen wie mobile Sprachförderung, betriebliche Sozialberatungsleistungen, Inklusionsprogramme und Gesundheitsprävention sind fixe Bestandteile der für unsere Mitarbeiter*innen kostenfreien Angebote, die sehr gut genutzt werden.

Welche Schwerpunkte haben Sie im Rahmen einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung gesetzt?

Die Vision von Simacek ist es, der beste Anbieter in allen seinen Geschäftsfeldern und Regionen zu sein. Nachhaltig und zum Besten der Menschen, die mit uns daran arbeiten. Wertschätzung, Verantwortung, Kundenorientierung, Integrität und Toleranz sind Werte und Grundsätze, die für alle gelten - von der Geschäftsführung über alle Führungskräfte und Mitarbeiter*innen bis hin zu unseren Partner*innen.

Unsere Unternehmenspolitik richtet sich nach diesem ganzheitlichen Ansatz. Durch unser Integriertes Managementsystem stellen wir sicher, dass diese Prinzipien und Grundsätze in der Organisation nach innen und außen gelebt werden.

Was sehen Sie als die größten Herausforderungen der kommenden Jahre?

Neben Klimaschutz (Ökologie) und einem sicheren Umgang mit der Covid-19-Pandemie - hier geht es vor allem die Sicherheit unserer Mitarbeiter*innen, Kund*innen und Mitmenschen - gehören auch Ökonomie, Soziales und Qualität zu unseren Prinzipien. Um dahingehend unsere Grundwerte weiterhin effektiv auf höchstem Niveau zu halten, bedarf es sehr guter Planung sowie des effizienten Einsatzes aller zur Verfügung stehender Ressourcen. Es geht auch immer um den Brückenschlag zwischen den ökonomischen Anforderungen und den sozialen Bedürfnissen. Wir haben ein sehr gutes Nachhaltigkeits-Team sodass wir trotz der Herausforderungen optimistisch in eine umweltschonende Zukunft blicken.

Stabstelle CSR Developement & Sustainability Reporting, Ina Pfneiszl Tel: + 43 1 211 66 14105


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