Green Deal:
Die Zukunft ist nachhaltig.    


Mit dem Green Deal hat sich die EU zum Ziel gesetzt, weltweit eine Vorreiterrolle beim Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft einzunehmen. Mit dem Green Deal sollen die großen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte bewältigt und gleichzeitig die europäische Wirtschaft gestärkt werden.

Die Herausforderung.
Das stellt die Wirtschaft vor eine neue Aufgabenstellung: Ab sofort soll nachhaltiges Handeln in all jene Unternehmensbereiche integriert werden, in denen ein Beitrag der Wirtschaft zur Lösung der wichtigsten Probleme notwendig ist.   

Was bedeutet Nachhaltigkeit?
Nachhaltiges Handeln wird drei Bereichen zugeordnet, in denen nachhaltige Maßnahmen gesetzt werden sollen: Umwelt, Soziales & Gesellschaft und Unternehmensführung (ESG: Environment, Social, Governance). Nachhaltigkeit betrifft im Rahmen des Green Deals damit alle Unternehmensbereiche.

Schritt für Schritt.
Um welche Themen sich Unternehmen in den drei Bereichen verstärkt kümmern sollen, wird von der EU in mehreren Schritten veröffentlicht. Der Bereich Umwelt ist bereits definiert und beinhaltet die Themen Klimaschutz, Anpassung an den Klimawandel, Wasser- und Meeresressourcen, Kreislaufwirtschaft, Umweltverschmutzung und Bio-Diversität. Die Themen und Ziele für Soziales & Gesellschaft sowie Unternehmensführung werden im Jahr 2022 veröffentlicht. Jeder einzelne Bereich beinhaltet Maßnahmen und damit verbundene Kennzahlen, die das Erreichen der Ziele messen. Große (ab 2023) und mittlere (ab 2024) Unternehmen sind verpflichtet, einen Nachhaltigkeitsbericht zu erstellen.

3 wichtige Gründe, warum Nachhaltigkeit in ALLEN Unternehmen zur Chefsache wird.  
3 wichtige Gründe sprechen dafür, dass Thema Nachhaltigkeit ab sofort in die strategische Ausrichtung und die wirtschaftliche Tätigkeit zu integrieren:
 
1) Banken bewerten die Nachhaltigkeits-Aktivitäten eines Unternehmens in ihrem Rating und bieten Vorteile bei der Finanzierung nachhaltiger Investitionen.
Alle Banken sind verpflichtet, die ESG-Nachhaltigkeitskriterien in die Bonitäts-Bewertung der Unternehmen zu integrieren. Zusätzlich sollen für nachhaltige Investitionen günstigere Konditionen angeboten werden. Das bedeutet, dass Unternehmen, die Nachhaltigkeits-Maßnahmen nachweisen können, künftig Vorteile bei der Unternehmensfinanzierung haben werden.

2) Hohe Erwartungen an KMUs als Zulieferer.
Großunternehmen müssen im Rahmen ihrer Nachhaltigkeits-Berichtpflicht auch über die Nachhaltigkeits-Aktivitäten ihrer Zulieferer berichten (Lieferkette). Umso wichtiger ist es, dass KMUs, die Zulieferer großer Unternehmen sind, verlässliche Nachhaltigkeits-Reports zur Verfügung stellen können.

3) Zeitnahe Verteuerungen bei fossilen Treib- Brennstoffen.
Vor allem beim Klimaschutz ist rasches Handeln auch aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll. Durch die CO2-Bepreisung ist bereits im Jahr 2022 mit massiven Verteuerungen zu rechnen.

 

 

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